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TAROT – 0. Der Narr

0. Der Narr

Die 0 des Narren symbolisiert wie das Ei einen Neubeginn. Seine Natur entspricht dem Sternzeichen Zwilling. Die Karte offenbart großes Potenzial, das bedauerlicherweise brachliegt. Stattdessen zeigt sich die unbekümmerte Zügellosigkeit einer Person, der man nicht böse sein kann. Deshalb steht der Narr auch für kindliche Unschuld,  plötzliche Richtungsänderungen, Offenheit und Staunen. Konventionen sind weniger sein Ding, dafür zeichnet er sich durch originellen Einfallsreichtum aus. Beim erwachsenen Mann handelt es sich um einen Abenteurer, der sich unbekümmert den Launen des Zufalls unterwirft. Warnungen der inneren Stimme werden ignoriert, durch Leichtsinn kann es zu chaotischen Situationen kommen.

Beruf: Hier steht der Narr für Laientum oder einen Neubeginn, der überraschend kommt. Häufig sind Tätigkeiten im Zeichen des Narren nicht von langer Dauer.

Liebe: Eine Beziehung, die von Lebendigkeit und Spontanität geprägt ist. Es geht hauptsächlich um verspielte Neugier. Eine Phase, die oft nicht von langer Dauer ist. Der Wunsch nach einer dauerhaften Beziehung geht mit dem Narren als Partner selten in Erfüllung. Wer auf ihn hereinfällt, kann  böse aufwachen. Die Feststellung genarrt worden zu sein tut weh.

Der gute Rat des Narren lautet: “Das Leben an sich ist ein tägliches Wagnis. Deshalb ist es nützlich, neue Situationen möglichst vorurteilsfrei und neugierig zu betrachten.“

Der Narr in Korrespondenz mit den Karten der großen Arkana.

I. Der Magier  verstärkt die Suggestivkraft des Narren durch seine faszinierende Ausstrahlung. Mit Taschenspielertricks lenkt er vom Hintergundgeschehen ab.

II. Die Hohepriesterin geht dank Intuition dem Narren nicht auf den Leim. Sie ist aber durchaus bereit, seine positiven Impulse aufzunehmen und von ihm zu lernen.

III. Die Herrscherin symbolisiert die Mutter des Narren. Beide sind dem Leben emotional und lustvoll zugewandt. Sie hat einen guten Draht zu ihm, deshalb wird er ihre Anregungen gerne aufgreifen.

IV. Der Herrscher der autoritäre Vater hat wenig Verständnis für seinen Sohn. Die Karte zeigt einen Vater – Sohn – Konflikt.

V. Der Hierophant übt  positiven Einfluss auf den flatterhaften Narren aus. Ein väterlicher Freund und Vermittler, der ihm hilft, die Augen auf Offensichtliches zu richten.

VI. Die Liebenden wenn der Narr frisch verliebt ist, entflammt er schnell. Geht es aber um mehr, zeigt er sich zögerlich, er hat Schwierigkeiten mit der Treue.

VII. Der Wagen: Den Narren drängt es zum Aufbruch er startet einen Neubeginn.

VIII. Die Gerechtigkeit: Eigenverantwortung ist gefragt. Der Narr muss Verantwortung übernehmen und  Fehler eingestehen.

IX. Der Eremit ist  Ruhepol und enger Vertrauter des Narren, seine Geheimnisse sind bei ihm gut aufgehoben.

X. Das Rad des Schicksals: Fordert den Narren auf seine Bestimmung und die Zeichen der Zeit zu erkennen.

XI. Die Kraft verstärkt Lust und Lebensfreude des Narren. Diese Phase ist günstig, um den zur Selbstüberschätzung neigenden Narren liebevoll zu zähmen.

XII. Der Gehängte will den Narren lehren seine bisherige Einstellung zu überdenken. Das kann durch Bloßstellung oder Strafe gesehen. Er muss ein Opfer bringen um den Stillstand zu überwinden.

XIII. Der Tod: Das Ego des Narren kämpft verzweifelt gegen notwendige Veränderungen. Doch es ist an der Zeit für Neues Platz zu machen.

XIV. Die Mäßigkeit: Zurzeit fallen dem Narren gute Kompromisse leichter als sonst., weil er mit sich im Reinen ist.

XV. Der Teufel: Wenn der Narr auf falsche Freunde hört, kann er leicht in ausweglose Situationen geraten. Möglicherweise gibt es ein Suchtproblem. 

XVI. Der Turm: Durch Selbstüberschätzung steht der Narr vor einem Scherbenhaufen. Meinungsverschiedenheiten und Chaos  führen zu traumatischen Lebensveränderungen.

XVII. Der Stern: Der Narr ist auf dem richtigen Weg, es sei denn, er weigert sich die Zusammenhänge einer ungünstigen Situation anzuerkennen.

 VIII. Der Mond: Der Narr ist verunsichert, durch Ängste verirrt er sich in dunklen Fantasien.

XIX. Die Sonne: Der Narr befindet sich auf der sonnigen Seite des Lebens und genießt in vollen Zügen.

XX. Das Gericht: Ein wichtiges Ereignis bringt den Narren dazu, sein Leben radikal zu verändern.

XXI. Die Welt zeigt für den Narren geht es um einen Reifungsprozess. Es geht um Lernaufgaben und Lektionen die sein leichtfertiges Temperament zügeln werden. So bekommt er die Möglichkeit seinen Horizont zu erweitern und sein Potenzial zu nutzen.

Der Narr in Korrespondenz mit den Karten der kleinen Arkana.

Ass der Stäbe: Der Narr erhält eine Chance zur Selbstverwirklichung, weil er Informationen aus erster Hand erhält.

2 Stäbe: Dem Narren fehlt es durch Unlust an Engagement, er vertritt keinen klaren Standpunkt sein Umfeld hängt in der Luft.

3 Stäbe: Erfreuliche Perspektiven tun sich auf. Geht es dabei aber um Standfestigkeit zerplatzen seine guten Vorsätze leider oft wie Seifenblasen.

4 Stäbe: Das Umfeld des Narren ist stabil deshalb zeigt er sich kontaktfreudig und gesellig.

5 Stäbe: Für den Narren ist das Kräftemessen eine Form der Selbstbehauptung. Vorsicht, er schreckt auch vor unfairen Mitteln nicht zurück.

6 Stäbe: Ist es dem Narren von Nutzen, wird er sich  für eine gerechte Sache  einsetzen.

7 Stäbe: Durch Neid und Missgunst liegt Unruhe liegt in der Luft. In einem bevorstehenden Streit muss der Narr  Standfestigkeit beweisen.

8 Stäbe: Durch erfreuliche Entwicklungen und gute Nachrichten befindet sich der Narr in  Hochstimmung.

9  Stäbe: Durch seine unbedachte Art hat der sich der Narr in einen Albtraum manövriert. Schlaflose Nächte sind die Folge.

10 Stäbe: Der Narr will häufig zu viel auf einmal. Durch Verdrängung und ungeschickte Handhabung überfordert er sich und seine Umgebung.

Bube der Stäbe: Der Narr kann mit einem spannenden Vorschlag rechnen. Ein guter Freund steht ihm dabei mit Rat und Tat zur Seite.

Ritter der Stäbe: Seine Kraft hält den Narren jung und vital. Aber er ist auch hitzköpfig und immer auf dem Sprung.

Königin der Stäbe: Sie ist dem Narren eine treue Freundin. Sie verhilft ihm zu neuen Erkenntnissen so kann er die Dinge in einem anderen Licht sehen.

König der Stäbe: Der Narr zeigt sich von seiner feurigen Seite, der das erotische Abenteuer sucht. Er ist ein selbstbewusster Macho mit Führungsanspruch.

Ass der Schwerter: Ist der Narr bereit eine neue geistige Haltung einzunehmen, bekommt er die Chance Klarheit zu erlangen. Besserer Durchblick verhilft ihm zum Sieg.

2  Schwerter: Die eigenwillige Natur des Narren zeigt sich durch widersprüchliche Gedanken. Er ist durch Realitätsferne blockiert. Nur wenn er sich mit seinen inneren Widerständen versöhnt, findet er Lösungen.

3 Schwerter: Vor unangenehmen Einsichten drückt sich der Narr gerne, deshalb versucht er ein schwieriges Gespräch hinauszuzögern.

4 Schwerter: Der Narr hat sich total verausgabt, jetzt wird es Zeit für Ruhe und Entspannung.

5 Schwerter: Da ist für den Narren etwas schief gelaufen, jemand sinnt auf Rache.

6 Schwerter: Heimlichkeiten sorgen für schwierige Lebensumstände, zwingen den Narren zur Neuorientierung.

7 Schwerter: Wird er bei unlauteren Absichten erwischt, gaukelt der Narr gerne Hilflosigkeit vor. Er versucht andere auszutricksen. Fliegen seine Pläne auf, wird er sich davon stehlen.

8 Schwerter: Der Narr ist blockiert, weil äußere Umstände seine Handlungsfähigkeit einschränken.

9 Schwerter: Der Narr hat Schwierigkeiten einen Fehler zuzugeben, ihn plagt das schlechte Gewissen. Die Folge ein starker Bruch mit Sorgen, Scham oder Liebeskummer.

10 Schwerter: Beim Narren sind Überreaktionen keine Seltenheit. In destruktiven Phasen neigt er dazu, Situationen abrupt und willkürlich zu beenden.

Bube der Schwerter: Konflikte bahnen sich an. Ist der Narr nicht gesprächsbereit,  liegt  Ärger in der Luft, es hagelt Kritik und Vorwürfe.

Ritter der Schwerter: Durch sein ungestümes, unreflektiertes Verhalten hat sich der Narr in eine Konfliktsituation manövriert.

Königin der Schwerter: Der Narr sollte erkennen, dass Launenhaftigkeit zu emotionalen  Verwicklungen führt. Er verwechselt Unabhängigkeit mit der Vermeidung von verbindlichen Entscheidungen.

König der Schwerter: In seiner Selbstgefälligkeit ist der Narr ein spöttischer Zyniker, ein eiskalter Geschäftemacher. Um dies zu verbergen, gibt er sich nach außen als interessierter unterhaltsamer Mensch.

Ass der Münzen: Der Narr könnte einen lukrativen Gewinn erzielen, mit dem sich bleibende Werte schaffen ließen.

2 Münzen: Bei Stimmungsschwankungen sucht der Narr das Risiko und angenehme Zerstreuung. Innere Blockaden überspielt er mit Humor.

3 der Münzen: Eine Krisensituation bahnt sich an, der Narr muss beweisen, dass er dazugelernt hat.

4 Münzen: Hier zeigt sich der Egoismus des Narren. Auf der emotionalen und materillen Ebene ist er skrupellos, schmeichelt und lockt, ohne selbst etwas zu geben.

5 Münzen: Durch leichtsinnige Aktionen ist der Narr in eine Notlage oder finanzielle Schwierigkeiten geraten.

6 Münzen: der Narr steht gerne im Rampenlicht deshalb gibt er sich in der Öffentlichkeit gerne großzügig.

7 Münzen: Ungeduld kann den Narren teuer zu stehen kommen.

8 Münzen: Für den Narren geht es um eine Lernphase, weil für einen Neubeginn Aufbauarbeit von Nöten ist. Erkennt er den Sinn nicht, wird sein Interesse jedoch schnell nachlassen.

9 Münzen: Wenn der Narr die Gunst der Stunde nutzt, ist das Glück auf seiner Seite.

10 Münzen: Der leichtsinnige Narr erhält  Gelegenheit, Sicherheit und Stabilität in sein Leben zu bringen.

Bube der Münzen: Der Narr erhält ein Angebot. Wird dafür eine Gegenleistung erwartet, verfällt er lieber in Lethargie ohne diese Chance zu nutzen.

Ritter der Münzen: Der Narr zeigt sich gelassen und realistisch, wenn er kräftig zupackt, hat er eine solide Basis.

Königin der Münzen: Der Narr sollte seine praktische Seite mehr ausbauen und beständiger werden.

König der Münzen: Der Narr sollte seine seriöse Seite entwickeln geschäftliche Erfolge zu erzielen.

Ass der Kelche: Neue Perspektiven, Glück und Liebe bringen dem Narren tiefe Erfüllung.

2  Kelche: Wenn der Narr sich öffnet und zugänglich ist, kann er mit Entgegenkommen oder einer Versöhnung rechnen.

3 Kelche: Der Narr hat Grund zum Feiern, er befindet sich in Hochstimmung.

4  Kelche: Es herrscht dicke Luft, der Narr hat schlechte Laune seine Umgebung hat darunter zu leiden.

5  Kelche: Träume des Narren sind geplatzt. In seinem Kummer handelt er irrational, übersieht Wichtiges, verdrängt die Trauer und flieht vor Verantwortung.

6 Kelche: Der Narr sucht Inspiration in den Erinnerungen seiner Vergangenheit, er setzt sich konkret mit alten Plänen und Zielen auseinander.

7 Kelche: hier tritt das konturlose Naturell des Narren zu Tage er flüchtet sich in Illusionen und Scheinlösungen.

8 Kelche: Es ist an der Zeit für eine Abnabelung oder einen Abschied. Obwohl es dem Narren schwer fällt merkt er, dass es Zeit wird eigene Wege zu gehen.

9  Kelche: der Narr beherrscht die Kunst des Genießens er schätzt Geselligkeit.

10 Kelche: Der Narr hat gelernt -  gut Ding braucht Weile. Berufs- und Privatleben verlaufen harmonisch.

Der Bube der Kelche: Durch Träumerei und Unachtsamkeit könnte der  Narr Fallstricke übersehen.

Der Ritter der Kelche: Romantische Gefühle machen den Narren empfänglich für Verführungen aller Art.

Die Königin der Kelche: kann beim Narren die  Dame des Herzens werden. Durch ihre passive, verständnisvolle und kreative Art ist sie in der Lage ihn emotional zu berühren.

Der König der Kelche: lenkt den Blick vordergründig auf die kreativen Fähigkeiten des Narren. Die Kombination Narr und Kelch König zeigt zuweilen auch das Gesicht eines Scharlatans oder Verräters.

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